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Sokrates: Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Götter Wahl vom 21. Juli bis 31. Dezember 2010
Zur Götter - Wahl:
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Sokrates: Ich weiß, dass ich nichts weiß. Drum höre ich auf mein Daimonion.
Diese Lebenshaltung hat Sokrates sein irdisches Leben gekostet.
Worum es Sokrates mit seinem Daimonion ging - ist selbst in der revolutionären griechischen Polis Athen eine Revolution. Die, wie Revolutionen es so an sich haben, so schnell wie möglich wieder vergessen wurde.
Dainmonion wurde denn auch gleich umgehend von Platon ins normal-sterbliche Klein-Format gebracht - der Mensch blieb sterblich.
Das Daimonion des Sokrates
Das Daimonion eines Menschen versteht Sokrates als eine göttliche Kraft - den Eros, die ihn über sich hinaus zieht - lockt - führt.
Eine sehr persönliche und doch klar gerichtete Kraft - über sich hinaus - zur Verwirklichung seines göttlichen Potentials.
Um ein vorherbestimmtes Schicksal allerdings, wie in der Wikipedia zu Daimonion zu lesen, geht es bei Sokrates - eben nicht.
Das gerade nicht. Sein bekanntester Satz lautet - und zwar ernst gemeint:
Ich weiß, dass ich nichts weiß.
Zusammengedacht mit dem Daimonion heißt da: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."- eben:
Diese göttliche Kraft in mir lenkt, führt und zieht mich über mich hinaus. Aber was dabei rauskommt, was für ein göttliches Wesen ich werde - ist eben mein Werk. Das Daimonion "weiß" das nicht. Sondern will nur, dass ich "Ich selbst" werde.
Folgender Erklärung aus der Wikipedia stimme ich im wesentlichen zu:
"Das Daimonion wurde von Sokrates als eine innere Stimme von göttlichem Ursprung erklärt. Diese innere Stimme warnte ihn in entscheidenden Augenblicken und hielt ihn von der Ausführung einer gefährlichen Absicht ab.
Er verstand es als eine Gegeninstanz zum Logos, die das erkennt, was der Vernunft verborgen bleibt, und vom Falschen abrät, jedoch zu nichts zurät.
Sein Daimonion schätzte Sokrates so hoch ein, dass er ihm auch gegen seine rationale Einsicht gehorchte. Da er es auch über die Götter stellte, wurde ihm vorgeworfen, es als einen neuen Gott einführen zu wollen."
Sokrates Platon Aristoteles
Sokrates wurde schon von seinem vertrautesten Schüler - Platon - missverstanden. Platon deutete das Streben des Sokrates zu sich selbst - als das Streben nach ewiger Wahrheit - er nannte es noch: Nach ewigen Ideen.
Wahrheit - so wie wir sie heute kennen - machte dann Aristoteles daraus. Und Aristoteles gilt noch heute als Autorität und Stammvater der Wissenschaften.
Furchtbar, was dem Sokrates da angetan wurde?
Jein.
Vielleicht kam Sokrates zu früh mit seinem Daimonion. Der dritte Schritt vor dem zweiten.
Das Diagramm oben zu Sokrates - Platon - Aristoteles untersucht - mit Hilfe der Diamond - Methode, welche Möglichkeiten sich durch die drei genialen Denker der antiken Polis jeweils eröffnet (grün) und welche verschlossen (beige) haben.
Wissenschaft ist nicht alles - aber Wissenschaft überspringen - geht eben auch nicht. Dabei käme nur Wunschdenken raus - und keine Handlungsfähigkeit.
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Das Zeichen der Götter ist es zu gehn :)
Die Götter regen sich.
Sie wandeln sich.
Sie regen sich selbst.
Sie regen sich auf.
Sie regen sich wieder.
Dich aufzuregen.
Wo aber sind diese Götter?
Sie regen sich - du spürst sie manchmal.
Sie regen dich auf, wenn du träumst.
Sie regen sich wieder für dich,
Der du lebst.
Sie regen sich in dir.
Wo sonst.
Was glaubst du bloß,
wer du bist?






Nur Esoterik ?
Bezugnehmend auf den Abschlussatz dieses Artikels
möchte Ich anmerken, das man unter "Esoterik" den "inneren Kreis",
also "die innere Betrachtungsweise", den "Blick nach Innen"
versteht. - Auch wenn sich dieser Begriff wie vieles sehr
verselbstständigt hat, wird sich wohl nie etwas daran ändern,
dass mich kaum etwas handlungsfähiger macht, als "der Blick in
mein Inneres" ...
Möchte man dem Zeitgeist entsprechen, ist die Hinzunahme
wissenschaftlicher Erkenntnis sicher von Vorteil,
- als definitive Notwendigkeit hat sie sich meines Erachtens nach
nie wirklich herausgestellt, - wiewohl sie natürlich die
Kommunikation in dieser wissenschaftsgeprägten Zeit erleichtert. -
Aber gerade die "Kommunikationsabhängigkeit" möchte Ich in Frage
stellen. -
Wir leben in einer Zeit, in der Jeder mit Jedem über nahezu alles
quasselt. -
Es ist ja schön, dass wir unsere Scheu voreinander verlieren,
aber was ausser heillosem Lärm und fehlender Innenschau bringt
es uns eigentlich ein ?
- fragt sich Adamon. -
Hallo Adamon; OK,
Hallo Adamon;
OK, einverstanden. Ich ändere den letzten Satz und schreibe: Wunschdenken statt Esoterik.
Der Blick nach innen - so wie Sie Esoterik verstehen - ist natürlich wichtig - genauso wichtig wie der nach außen.
Danke für den Hinweis
Angel
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Spielen ist das ganze Geheimnis.
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Spielen ist das ganze Geheimnis.
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