Neunheit: Ägyptens Götter der Schöpfung
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Götter Wahl vom 21. Juli bis 31. Dezember 2010
Zur Götter - Wahl:
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Am Anfang gab es Nun, das Urwasser, das alles was werden sollte, in sich vereinte und bewegte.
Atum, der Schöpergott der Ägypter erschafft aus sich selbst - durch Nun - Luft und Feuer: Das Zwillingspaar Schu und Tefnut aus sich selbst.
Schu und Tefnut haben zwei Kinder - Himmel und Erde: Nut - die Himmelsgöttin und Geb, den Gott der Erde.
Bei den Ägyptern ist der Himmel eine wunderschöne nackte Frau: Nu. Die Erde dagegen ist ein Mann - mit einem hoch zum Himmel, seiner Braut hin, erigierten Phallus.
Die Schöpfungsgeschichte (Neunheit) von On (heute Heliopolis) ist die älteste ägyptische Darstellung zur Schöpfung der Welt.
Die Schöpfungsgeschichte von On (Heliopolis) erzählt, dass zu Anfang das Urwasser Nun war:
"Bevor der Himmel existierte, bevor die Erde existierte, bevor der Mensch existierte, bevor der Tod existierte gab es nur Nun."
Der Schöpfergott Atum, erhob sich als erster der Götter aus dem chaotischen Urwasser Nun. Atum erschuf einen Urhügel. Auf diesem setzte er sich nieder und so ward Heliopolis - die Stadt der Sonne.
So war aus Nun, Atum, der Schöpfergott entstanden. Und dieser erschuf mit seinem Schweiß und seinen Tränen die vier Elemente: Luft und Feuchtigkeit, Himmel und Erde.
Als erstes erschuf der Schöpfergott Schu (die Luft) und Tefnut (die Feuchtigkeit). Die beiden waren das erste Götterpaar der Welt und wuchsen auf in der Obhut von Nun, dem Urwasser. Überwacht wurden die beiden Geschwister von dem Auge des Atum.
Herangewachsen zeugten die Luft und die Feuchtigkeit das Geschwisterpaar Nut, die Göttin des Himmels und Geb, den Gott der Erde. Mit Himmel und Erde war der Rahmen für alles Leben erschaffen. Die lebendige Welt selbst konnte nun erst entstehen und so geschah es denn auch.
Nut und Geb zeugten vier Kinder, die Leben und Geschichte Ägyptens prägen sollten: Osiris und Isis, Seth und Nephtys.
Die Ägypter glaubten damals, dass der Himmel aus Wasser bestehen würde. Deshalb mussten die Geschwister, Nut und Geb getrennt werden. Schu stellte sich zwischen Nut und Geb und teilte sie. Womöglich sagt ja deshalb Nuit von sich selbst: Denn ich bin geteilt um der Liebe willen, für die Möglichkeit der Vereinigung.
Neueste Kommentare
-
Leillia
-
Angel
-
- Moira -
-
Angel
-
- Moira -
-
TomPerignon
-
Angel
-
Thelema-Fan
-
Angel
-
Götter-Gast
-
Angel
-
- Moira -
-
Angel
-
-galathea-
-
Angel
-
Angel
-
Götter-Gast
-
Hestia-fan
-
Angel
Das Zeichen der Götter ist es zu gehn :)
Die Götter regen sich.
Sie wandeln sich.
Sie regen sich selbst.
Sie regen sich auf.
Sie regen sich wieder.
Dich aufzuregen.
Wo aber sind diese Götter?
Sie regen sich - du spürst sie manchmal.
Sie regen dich auf, wenn du träumst.
Sie regen sich wieder für dich,
Der du lebst.
Sie regen sich in dir.
Wo sonst.
Was glaubst du bloß,
wer du bist?






Kommentar hinzufügen