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Unsterblichkeit der Götter
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Götter Wahl vom 21. Juli bis 31. Dezember 2010
Zur Götter - Wahl:
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
wann denn Aphrodite gestorben sei. Da
1. ein zwei Sätze als Antwort eher verwirrend als klärend wären,
2. auf "Die Götter auf Reisen" zur Sterblichkeit oder Unsterblichkeit von Göttern noch nichts sagt
hier ein paar Sätze mehr zur (Un)-Sterblichkeit der Götter.
Hallo Lara 'Ana!
Glaub ich, dass diese Frage für dich wichtig ist. Zumindest wenn du davon ausgehst, dass Aphrodite irgendwann einmal gestorben sein muss.
Ist sie nicht.
Unsterblich zu sein ist für Götter DAS typische Merkmal.Typisch heißt allerdings nicht, dass Götter niemals sterben könnten. Es gibt so viele Götter, die heute keiner mehr kennt - diese Götter leben nicht mehr. Und als sie gestorben sind, wurden sie auch nicht mehr als Götter angesehen oder beschrieben.
Das wirft natürlich Fragen auf.
Vor allem, wenn du eigentlich nach Umständen, Ort und Zeit ihres Todes suchst. Vielleicht hast du auch noch ganz andere als ich, meine sind jedenfalls erstmal die:
- Was ist mit Unsterblichkeit gemeint?
- Was ist damit gemeint, dass Götter unsterblich sind?
- Und was ist mit Aphrodite?
Unsterblichkeit
Eigentlich ganz einfach - man stirbt nicht, sondern kann so lange leben wie man will. Mehr sagt das Wort ja nicht. OK. Aber was ist dann mit "leben" gemeint?
Irgendwie am ewigen Werden und Vergehen der Natur teilhaben? Vielleicht, sicher nicht ganz falsch - das stellt aber eine nächste Frage:
Wer oder was von dir, von Aphrodite, von jedem, der hier bei den reisenden Göttern mal vorbeikommt, nimmt denn an diesem Werden und Vergehen teil?
Formen des Lebens
1. Wenn man vom eigenen Leben nicht so sehr viel mitbekommt, nicht weiß, dass man lebt, sondern es nur tut , dann ist das ein sehr vages, nebulöses "unvergängliches" Leben.
Beispiel: Planzen, Tiere, auch viele Menschen.
2. Wenn du dich dagegen erinnerst an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (Pläne, Visionen) und selbst (mit) bestimmen kannst, was du tust, denkst, fühlst und was nicht, ist das eine andere Form von Leben. Leben meint dann ein einmaliges, persönliches, selbstbestimmtes Muster von Bewegungen, Handlungen usw., das sich selbst auch verändern kann. Das immer weiter lernt.
Beispiel: Immortalisten und Menschen, die eine Mission haben, für und durch die sie leben.
3. Schließlich würde ich auch noch von einmaligen - oder zumindest typischen - Mustern sprechen, die sich stetig wandeln und doch wieder-erkennbar bleiben. Sie sind lebendig (werden und vergehen immer auf´s neue), aber sie sind eher ein Resultat aus dem Tun und Lassen anderer als dass sie sich selbst eine Richtung geben könnten.
Beispiel: die Götter, wie wir sie kennen und deren Geschichten und Taten wir beschreiben.
Tod
Tod und endgültige Auslöschung bezieht sich also auf alle Strukturen (Muster hab ich oben geschrieben), die sich nicht am Leben halten können. Sie lösen sich auf, weil sie sich nicht mehr zusammenhalten können - wie auch ohne eigene Richtung. Beispiel: ein Zuckerkristall in einem Wasserglas.
Oder sie zerbrechen - weil sie so starr geworden sind, dass bei der kleinsten Berührung, Bewegung zerbersten.
Beispiel: ein Eiszapfen
Unsterbliche Götter
Tja die Götter - was ist mit ihnen und ihrer Unsterblichkeit?
Faszinierend für mich ist immer wieder, welche Anziehungskraft diese Götter für uns Menschen haben.
Das könnte daran liegen, dass wir zwar nicht uns selbst, aber eben diese Götter als unsterblich beschreiben.
Wir legen viel von uns selbst in diese Götterbilder hinein - weshalb die Götter oft sehr menschentypische Züge haben.
Unsere eigenen hellsten und dunkelsten Kräfte - so dass wir sehr helle und auch sehr düstere Götter erschaffen haben im Laufe der Jahrtausende.
Götter sind, so mein aktueller Stand als bildhaft-anschauliche Muster des eigentlich nur Menschen Möglichen.
Ich halte es für einen großen Fortschritt, dass wir heute nicht mehr daran glauben, dass es diese Götter im engeren Sinne geben würde.
Doch wenn Menschen mit Göttern eine Vision von sich selbst beschreiben,
eine Vision, die strategisch umzusetzen, sich selbst im Moment noch nicht jeder konkrete Mensch zutraut,
wenn weiterhin Menschen eine Vision (Erinnerung an die Zukunft) brauchen, um einen Grund, in dem sie leben können, zu haben,
dann sind Götter für das Leben von Menschen lebenswichtig. Und werden vielleicht sogar - mit den Menschen, die sie lieben - im persönlichsten Sinne - unsterblich.
Die ewige Aphrodite
So auch Aphrodite. Mindestens in jeder Frau, die weiß, dass sie eine Frau ist, ist Aphrodite (Venus, Ishtar, Inanna, Hathor, Freya) - der Name ist zweitrangig lebendig.
Und das wird wohl auch so bleiben, so lange es Menschen gibt.
Die Ermittlung der Sterbedaten von Aphrodite kannst du also unbesorgt einstellen :)
Liebe Grüße
Angela
**************
Spielen ist das ganze Geheimnis.
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Das Zeichen der Götter ist es zu gehn :)
Die Götter regen sich.
Sie wandeln sich.
Sie regen sich selbst.
Sie regen sich auf.
Sie regen sich wieder.
Dich aufzuregen.
Wo aber sind diese Götter?
Sie regen sich - du spürst sie manchmal.
Sie regen dich auf, wenn du träumst.
Sie regen sich wieder für dich,
Der du lebst.
Sie regen sich in dir.
Wo sonst.
Was glaubst du bloß,
wer du bist?






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