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Vertrauen & Ähnlichkeit
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Götter Wahl vom 21. Juli bis 31. Dezember 2010
Zur Götter - Wahl:
Welcher Gott oder Göttin willst du (selbst) sein?
Paula fragt mich heute, ob ich einen Gott ihr sagen könnte, dessen Geschichte besonders interessant ist.
Erst wollte ich schreiben: ... den Namen eines Gottes ihr sagen halt.
Doch dann fiel mir siedend heiß ein: Stopp mal: Einen Gott interessant zu finden - dazu muss man schon ein Mindestmaß an Vertrauen investieren.
Vertrauen, sich auf die Geschichte dieses Gottes einlassen zu können, ohne dass man in ihr verschwindet.
Verständliche Versicht - grad angesichts des dominanten Gottes, der nun 2000 Jahre in unseren Breitengraden herrschte.
Also Vorsicht - Götter haben es in sich - sie sind alle aufregend, einer wie der andere.
Fang mit einem Gott / Göttin an, den / die du gerne magst.
Meist wird das einer sein, dem du dich irgendwie ähnlich fühlst. Das nötige Vertrauen, seiner Spur zu folgen, fällt dir bei einem solchen Gott leichter als bei einem eher fremdartigen.
Einen der Götter möglichst gut zu kennen, scheint mir auch der beste Zugang zu all den anderen Göttern zu sein. Jeder ist ein Universum für sich.
Wenn du noch keinen Peil, nicht Anschauung genug hast, welcher Gott / Göttin dir ähnlich sein könnte:
Versuch, über das Orakel einen Hinweis zu bekommen.
Und wenn du dich entschieden hast - forsche :)
Infos findest du in Hülle und Fülle auf "Die Götter auf Reisen". Doch wenn du einer Spur folgst, wirst du noch mehr wissen wollen. Gern kannst du dann fragen.
Und wenn du Lust hast, lass mich / uns - hier oder auch auf der Orakelseite wissen, für welchen Gott du dich entschieden hast.
Noch zwei Anmerkungen
1. Mir persönlich geht es so, dass ich (fast) jeden Gott aufregend finde.
Vorausgesetzt, ich lasse mich darauf ein, seiner Spur zu folgen.
Und komme dahin, das Muster seines Handelns zu verstehen.
Am interessantesten ist immer der, den ich grad am Wickel hab. Dann suche ich alles zusammen, was ich über ihn finden kann.
So schaue ich mir die Welt, die Menschen und all die anderen Götter aus seiner Perspektive an und bekomme ein Feeling für das ganz Besondere, Einzigartige an ihm.
Danach bin ich um einen Gott (eine Leben-Perspektive) reicher. Er gehört dann sozusagen zu mir, bleibt mir nah und verwandt.
Ihn zu beschreiben ist dann, als würde ich über mich selbst erzählen.
2. Wichtig für deine Entscheidung, mit welchem Gott du dich intensiver beschäftigen willst:
Nicht jeder Gott ist für jeden jederzeit geeignet.
Dionysos z.B. ist schon harter Tobak. Sich auf Dionysos - einen Gott der Ekstase und des Rausches ( bei den Sumerern: Enki, in Indien:: Krishna, in Ägypten: Bes) einzulassen, pickert heftig an tiefsitzenden Vorurteilen unserer Kultur und darunter liegenden Ängsten.
Und die Bereitschaft, genauer hinzusehen und zu differenzieren, sackt normalerweise schlagartig in den Keller, wenn Ängste ins Spiel kommen.
Eins zwei Hops wird Ekstase und Rausch mit Trunkenheit oder gar Drogensucht gleichgesetzt. Und dann ist Dionysos nur noch für die alljährlichen Dionysos-Märkte relevant.
Das göttliche Muster des Dionysos verfehlt man damit weit und nicht nur das, man entfernt sich vermutlich weit von der Chance, es je zu begreifen.
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Das Zeichen der Götter ist es zu gehn :)
Die Götter regen sich.
Sie wandeln sich.
Sie regen sich selbst.
Sie regen sich auf.
Sie regen sich wieder.
Dich aufzuregen.
Wo aber sind diese Götter?
Sie regen sich - du spürst sie manchmal.
Sie regen dich auf, wenn du träumst.
Sie regen sich wieder für dich,
Der du lebst.
Sie regen sich in dir.
Wo sonst.
Was glaubst du bloß,
wer du bist?






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