Die römische Göttin Fortuna ist jedem ein Begriff

Fortuna - oft als blind dargestellt. Sie verteilt Glück und Unglück ohne Ansehen der Person. Die römische Göttin Fortuna gehört, zumindest ihrem Namen nach, zu den bekanntesten Göttern der Antike.

Götter waren in allen Regionen dieser Welt viele Jahrtausende lang allgegenwärtig und ungemein wichtig für das tagtägliche Leben der Menschen.

Egal, ob man in das Ägypten, Griechenland oder Rom der tieferen Vergangenheit blickt - die Menschen fühlten sich eng mit ihren Gottheiten verbunden. 

Bei allen Unterschieden im Detail - war genau das ganz genau so in den vielen verschiedenen Religionen in Asien, Australien oder Amerika. 

Mit der Göttin des Glücks und des Schicksals konzentrieren wir uns hier auf das alte römische Reich.

Es läutete bereits im 8. Jahrhundert vor Christus seine unglaubliche Sieges-Epoche ein.

Fortuna in der heutigen Zeit

Fortuna mit Füllhorn - auf der Weltkugel stehend grüßt von Dächern BerlinsSchon mal von der „Jagd nach der Glücksgöttin Fortuna“ gehört? Viele Personen kennen diesen Satz sicherlich zu gut und er spiegelt in hervorragender Manier wider, wie existent die Gottheit in unserer heutigen Welt noch ist. Glücksspiel ist keineswegs nur ein Phänomen der Vergangenheit, sondern erfreut sich auch in der heutigen Zeit einer großen Beliebtheit.

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Fortunas Blicke schweifen dabei selbstverständlich nach wie vor über dem virtuellen Spieltisch. Noch immer verlassen sich viele Spieler weltweit auf die tatkräftige Unterstützung der Glücksgöttin, sodass man den hohen Bekanntheitsgrad in der Neuzeit eindeutig auf die Beliebtheit innerhalb der Glücksspielwelt zurückführen kann.

Den Grundstein dafür haben übrigens schon die damaligen „Spielbanken“ gelegt. Die Spielechips und Coins dieser, im 18. und 19. Jahrhundert weitverbreiteten institutionalisierten Glücksspielstätten, wurden oftmals mit einem Bild von Fortuna verziert.

Religionen - religio

Fortuna mit Füllhorn und GlücksradWer sich ein wenig mit Weltgeschichte und den Religionen dieser Welt befasst, staunt, wie ähnlich sich Religionen sind.

Genauer: Philosophen und Soziologen, die Religion beschreiben, sind sich darin einig, dass die frühen Religionen sehr ähnliche Strukturen entwickelten. Die Verehrung von mächtigen Gottheiten entstand überall, wo Menschen lebten, aber sie entstand faktisch unabhängig voneinander. 

Der Unterschied zwischen frühen Religionen und den großen monotheistischen Weltreligionen aber ist unübersehbar.  

Der entscheidende Unterschied war: 

In den frühen Religionen wie Ägypten, Sumer, Griechenland oder auch Indien, Peru etc. unterschieden die Menschen viele verschiedene Götter. Sie waren mächtig, aber man konnte mit ihnen reden. Sogar verhandeln. 

In den späteren monotheistischen Weltreligionen wie Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus gab es nur eine höchste Instanz. Allmächtig, unbeobachtbar, jenseits dessen, was Mensch sich vorstellen kann

Unabhängig von den großen Weltreligionen, die heute noch immer einige Macht haben, genießen Götter der frühen Religionen ein hohes Ansehen in der breiten Bevölkerung. Die aus der römischen Mythologie entstammende Göttin Fortuna ist ein perfektes Beispiel dafür. 

Servius Tullius und die Göttin des Glücks

Fortuna erlangte bereits zu den Anfängen des großen und weltberühmten römischen Reichs Popularität, da der damalige König namens Servius Tullius ihr huldigte. Um die Gottheit positiv zu stimmen, soll Tullius wohl den Bau von insgesamt 26 Tempeln in Auftrag gegeben haben. Doch was brachte den König bloß dazu ein derartig großes Bauvorhaben in die Wege zu leiten?

Die Antwort ist wohl in der Kindheit Tullius vorzufinden. Als Sohn einer Sklavin hätte er in der damaligen Welt normalerweise wohl eher geringe Chancen gehabt, sich in der hierarchischen Ordnung nach oben zu arbeiten. Seiner Aussage nach war die Glücksgöttin ihm gegenüber jedoch wohlgesonnen, sodass ihre Kraft ihm letztendlich auf den Thron des Landes beförderte.

Fortuna wurde im weiteren Verlauf des römischen Reichs immer beliebter und genoss ein sehr hohes Ansehen in der breiten Bevölkerung. Das, was Tullius begann, wurde schnell im gesamten Land zu einer Art Normalität. So kam es, dass viele andere Herrscher, Könige und einflussreiche Personen es ihm gleich taten und Tempelanlagen für die Glück bringende Gottheit aufzogen.

Charakterisierung der Gottheit Fortuna

Hinsichtlich der Charakterisierung durchzog Fortuna im Laufe der Zeit einen wahren Wandel. Zu Anfangszeiten war sie eher als Fruchtbarkeitsgöttin bekannt. Doch diese Funktion verlor sich nach und nach. Das Bild der vielschichtig gestrickten Gottheit setzte sich durch, die zudem auch als sehr wankelmütig galt.

Glück kommt und geht, wie der Lauf der Welt, wie das Schicksal sich dreht. Und keiner weiß, wann einem das Glück hold ist. Oder Unglück droht. Heute würde so mancher den Kopf wiegen, denn man soll und auch will durchaus selbst seines Glückes Schmied sein. Doch so ganz allein für sich sieht auch ein Heutiger sich nicht. 

Neben dem Glücksrad ist das Füllhorn für diese Göttin wichtig, da sie mit ihm das Schicksal, Glück und auch Unglück an die Menschen verteilte. Ähnlich, wie man es bereits von der Göttin Justitia kennt, erfolgte dieses Verteilen selbstverständlich ohne jegliches Ansehen.

Seit der letzteren Charakterisierung der Gottheit galt Fortuna fortan als Inbild des Glücks- und Schicksals. Der Satz „möge uns Fortuna wohlgesonnen sein“, tauchte mit ziemlicher Sicherheit vor der ein oder anderen Schlacht auf. Die Hoffnung war, auf diese Weise das Geschehen auf dem Schlachtfeld positiv für sich zu beeinflussen.

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