Herakles Taten: Stymphaliden bis Kerebos

Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Stymphaliden
Die Heldentaten: 6. Die Stymphaliden

Herakles verjagte die Stymphaliden. Das war ein Schwarm riesiger Raubvögel. Sie bedrohten das Land und schossen mit ihren Federn. Diese Federn bohrten sich wie Pfeile in die Körper der Menschen und töteten sie. Eine grässliche Plage.

Herakles hatte nun also den Auftrag bekommen, diese Ungeheuer zu vertreiben.

Wie so oft half Athene. Sie gab Herakles zwei große metallene Klappern mit auf seine Reise zu den Styphaliden.

So konnte Herakles die grässlichen Vögel aufscheuchen und die Klappern der Athene zugleich als Schutzschild verwenden. 

Der Rest war dann wieder vertrautes Gebiet für Held Herakles: Er erlegte die aufgeflogenen Vögeln einzeln mit seinen vergifteten Pfeilen. Und brauchte nicht einmal alle zu töten. Denn schon als Herakles einige der Styphaliden getötet hatte, sah der Rest zu, dass er das Weite sucht.


Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Der Stier des Poseidon
Die Heldentaten: 7. Der wilde Stier von Kreta

Die fünfte Heldentat des Herakles hatte wieder ein heiliges Tier zum Gegenstand. Der König Minos hatte einen herrlichen Stier des Poseidon nicht opfern wollen. Er versteckte ihn statt dessen in seiner Herde und opferte einen anderen Stier.

Darüber erboste Poseidon so sehr, dass er die Frau des Minos in Liebe zu diesem Stier entbrennen ließ. So wurde der Minotaurus, der Herrscher des Labyrinth in Kreta geboren. Den heiligen Stier schlug Poseidon mit Wahnsinn, sodass er hemmungslos durch das Land wütete.

Herakles kam nach Kreta und fing den heiligen Stier nur mit großer Mühe. Sobald er ihn seinen Erzfeind vor Augen gebracht hatte, ließ er ihn wieder frei.


Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Stuten des Diomedes
Die Heldentaten: 8. Die Stuten des Diodemes

Die achte Heldentat: Die achte Heldentat des Heraklaes bestand darin, die wilden Stuten des Thrakerkönigs Diomedes zu fangen. Diese Pferde waren so wild, dass sie mit eisernen Ketten in ihre Ställen festgebunden wurden. Als Futter gab man den Tieren Menschen zu fressen.

Der König Diomedes weigerte sich, die Stuten an Herakles herauszugeben. da machte Herakles kurzen Prozess und tötete Diomedes. Das Fleisch warf er den Stuten hin und siehe da: Die Sturen wurden augenblicklich zahm. Ohne Widerstand ließen sie sich von Herakles nach Mykene führen.


Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Der Gürtel von Hyppolyta
Die Heldentaten: 9. Der Gürtel der Amazone Hyppolyta

Für die Tochter des Eurystheus sollte Herakles den edelsteinbestückten Gürtel der Amazone Hyppolyta nach Mykene bringen.

Die Amazonen waren ein wildes Frauenvolk, das weit im Osten von Griechenland, am Schwarzen Meer wohnte.

Gemeinsam mit anderen griechischen Helden unternahm Herakles einen Kriegszug gegen die Amazonen. Er besiegte sie in der Schlacht. Als Lösegeld schenkte ihm Hippolyte den kostbaren Gürtel.

Das Abenteuer hätte friedlich ausgehen können. Doch mischte sich nun Hera ein und brachte Hippolyte gegen Herakles auf. So kam es schließlich zu einem Zweikampf zwischen der Tochter des Ares und Herakles. Herakles tötete Hippolyte und brachte den Gürtel zu Eurystheus.


 Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Die Rinder von Geryones
Die Heldentaten: 10. Die Rinder des Riesen Geryones

Nun befahl Eurystheus dem Helden, die Rinder des Geryones nach Mykene zu bringen. Geryones war ein Riese mit drei Köpfen, drei Leibern und je sechs Armen und Beinen. Er wohnte auf einer Insel im Atlantik.

Herakles musste also auf das große Meer im Westen der Welt fahren, um zu Geryones zu gelangen. Er erschlug Geryones. Dann trieb er die Rinder über die ganze Strecke vom Westen des Mittelmeer - bis nach Mykene. 


Herakles Taten 6-11: Styphalische Vögel bis Kerebos: Kerebos
Die Heldentaten: 12. Der Höllenhund Kerberos

Die 12. seiner Heldentaten führt Herakles in die Unterwelt. Sein Auftrag lautet, den Höllenhund selbst, Kerebos nach Mykene zu bringen. Ein schier unerfüllbare Aufgabe. Kerberos - ein Ungeheuer mit drei Hundsköpfen und einer Mähne aus Schlangen! Kerebos war es, der den Eingang zur Unterwelt bewachte. 

Begleitet vom Gott Hermes gelangte Herakles in die Unterwelt. Hades aber gab den Höllenhund Kerebos natürlich nicht einfach an Herakles heraus. Er setzte Herakles die Bedingung, Kerebos mit bloßen Händen im Zweikampf zur Strecke zu bringen.

Doch auch diese Aufgabe erfüllte der Held. Er rang Kerebos mit nackten Händen auf den Boden und brachte ihn zu Eurystheus.


Der berühmteste der griechischen Helden - Herakles


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Kommentare

Herakles und die Stymphaliden

hast recht, danke für den Hinweis.
Ich hab diese Heldentat des Herakles jetzt etwas ausführlicher beschrieben.
Angel
 

Da fehlt doch noch was!

Es waren doch 12 Taten! Kerberos war die 11 und wo ist die 12 mit den Äpfel der Hesperiden ?

12 Taten des Herakles

Hallo; 
ja, genau: 12 Taten.
Die elfte Heldentat von Herakles ist auf einer gesonderten Seite beschrieben.
Angel

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