Beschreibungen sind Worte, die sich an die Bilder schmiegen.
Sie erklären nichts und legen nichts fest.
Sie öffnen einen Raum, in dem du spüren kannst, was die Karte in dir bewegt.
Eine Beschreibung ist kein Urteil und keine Anleitung.
Sie ist eine Möglichkeit, ein Echo, ein leiser Hinweis.
Sie zeigt dir eine Richtung, ohne dich dorthin zu führen.
Du kannst die Beschreibungen lesen, bevor du eine Karte ziehst, oder erst danach.
Du kannst sie als Inspiration nehmen oder sie einfach vorbeiziehen lassen.
Sie sind da, wenn du sie brauchst – und still, wenn nicht.
Die Texte sagen dir nicht, was du tun sollst.
Sie helfen dir, zu hören, was in dir bereits klingt.
Sie vertiefen die Bewegung, die das Bild angestoßen hat, ohne sie zu bestimmen.
Wenn du eine Karte ziehst, findest du dort die Worte, die zu diesem Bild gehören.
Sie sind kein Schlüssel, sondern eine Tür, die sich nur öffnet, wenn du sie selbst berührst.



