Start Feste & Rituale Die Weihnachtszeit ✔️ Wieso wir das Weihnachtsfest lieben

Die Weihnachtszeit ✔️ Wieso wir das Weihnachtsfest lieben

Weihnachtszeit - Vierter Advent
Weihnachtszeit – Vierter Advent

Es ist für viele die schönste Zeit im Jahr, ganz besonders für Kinder: die Weihnachtszeit. Wenn Klima allgemein und Wetter besonders mitspielen, beginnt die Vorfreude auf die Weihnachtszeit mit ihrer besonderen Weihnachtsstimmung schon wenn der erste Schnee fällt und die Tannenspitzen wie gepudert aussehen. Wird es nicht so richtig kalt, fängt die Weihnachtszeit mit dem ersten Türchen im Weihnachtskalender an – am 1. Dezember also. 

Neben dem Weihnachtskalender werden zur Weihnachtszeit in den meisten deutschen Familien die Lichterketten montiert, Kerzen entzündet, und überall in Wohnung und Haus duftet es nach Weihnachtsplätzchen und Zimt. Auch Adventskränze, Weihnachtsbaum Äpfel und Nüsse gehören zur Weihnachtszeit. Die meisten dieser Bräuche entstammen der vorchristlichen Zeit von Winter- und Lichtbräuchen.

Der eigentliche Festtag zu Weihnachten ist der 25. Dezember, wobei dem Heiligen Abend am 24. Dezember in der heutigen Zeit wohl die größere Bedeutung zugesprochen wird. Dieser Abend wird unter anderem auch als „Christnacht“ bezeichnet.

Kinder lieben die Weihnachtszeit

Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht ... Das kennen auch Atheisten.
Stille Nacht, heilige Nacht, alles schläft, einsam wacht … Das kennen auch Atheisten.

Besonders für Kinder stellt sich die Weihnachtszeit als die schönste Zeit im Jahr dar. Denn nicht nur, dass es am Heiligen Abend jede Menge Geschenke gibt, die schön verpackt unter dem Tannenbaum liegen.

Auch schon weit vor diesem Festtag und der Festzeit sind sie umgeben von vorweihnachtlicher Stimmung. Zuhause, in den Kindergärten, den Schulen und generell wo immer sie sich aufhalten. Und besonders auch in den Städten und Kaufhäusern, wenn diese festlich geschmückt und dekoriert werden.

Zuhause und in den Kitas und Schulen wird gebastelt, Strohsterne angefertigt, die dann anschließend an den Weihnachtsbaum gehängt werden. Es gibt viele kleine Basteleien, mit der sich Kinder auf die Weihnachtszeit einstimmen. 

Neben den Basteleien sind es natürlich die weihnachtlichen Lieder, Gedichte, Weihnachtsgeschichten und Verse, die zur Weihnachtsstimmung gehören. Sie werden mit Kindern eingestimmt, gelernt und gesungen. Besonders Kleinkinder hören mit gespitzten Ohren zu und erfreuen sich an jeder Geschichte. Eine große Auswahl an stimmungsvollen Geschichten findet man auch unter froheweihnachten.info.

Weihnachtszeit – Fastenzeit?

Weihnachtszeit und Fasten – passt das zusammen? Ja, denn im Mittelalter sah man die Zeit zwischen dem 25. November und bis Weihnachten als eine Fastenzeit an. Nur spezielle Speisen und Getränke durften während dieser Zeit der Enthaltsamkeit zu sich genommen werden.

Fisch, Fastengebäck, Honigkuchen und Lebkuchen wie auch das Fastenbier gehörten auf den Speiseplan. Noch heute backt man gerne Weihnachtsplätzchen und auch Kuchen, die mit Zimt, Koriander, Honig und allen Zutaten für Lebkuchen die Luft in den Häusern schwängert.

Heute ist aus der damaligen Fastenzeit und Zeit der Enthaltsamkeit eine Zeit des Überflusses geworden. So können wir uns kaum noch vorstellen, dass das die Weihnachtszeit eigentlich eine Fastenzeit ist. Vermutlich liegt dieser Sinneswandel an dem Bedürfnis, dass man Wohlstand und Reichtum auf diese Weise demonstrieren wollte.

Auch die religiösen Hintergründe des Fastens kennen heute nicht mehr alle. Und so vermischen sich zu Weihnachten sehr verschiedene Bedürfnisse und Traditionen. 

Was ist es, das wir zu Weihnachten feiern?

Wie bei jedem Fest so können wir auch bei Weihnachten fragen, was eigentlich das zu feiernde ist an diesem Fest. Der 25. Dezember eines jeden Jahres steht für die Geburt Jesus. Zwar weiß man bis heute nicht wirklich exakt das präzise Geburtsdatum. Doch im Christentum wird Weihnachten seit dem 4. Jahrhundert schon am 25. Dezember gefeiert. Alle Aufzeichnungen, die es bis dato vor dieser Zeit gab, hatten nichts mit der Geburt Jesu zu tun.

Denn hier stand und steht noch heute das Osterfest als Fest Christi, die Auferstehung von Jesu Christus. Dass man den Heiligen Abend am 24. feiert, rührt wahrscheinlich daher, dass die Christen schon in weiser Voraussicht auf den 25. in der Nacht und am Abend zuvor das Wort Gottes hören und sich somit auf diesen Folgetag eingestimmt haben und es heute noch tun. Die Christmesse wird am 24. Dezember gefeiert und die Kirchen sind um Mitternacht sogar meist an diesem Tag gut besucht.

Auch der zweite Weihnachtstag hat es in sich

Warum der zweite Weihnachtstag ebenso wichtig ist, wie der erste, klingt zunächst nicht einleuchtend für viele Menschen. Denn die Meisten wissen nicht, dass auch dieser Tag ein ganz religiöser und geschichtsträchtiger ist.

Am 2. Weihnachtstag geht es nicht um die Geburt Jesu selbst, sondern vielmehr um das Szenario, dass Gott zum Menschen wurde und so auf die Erde kam. Während der erste Weihnachtstag weltweit in vielen Ländern und vor allem innerhalb Europas frei ist und man an diesem Tag nicht zur Arbeit muss, ist der 2. Weihnachtstag in etlichen Ländern ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag.

Weihnachten ist ein christlichen Fest und ein sehr bedeutsames dazu. Die Christen folgen den Lehren von Jesus Christus und sie halten an ihrem Glauben fest. Und zu diesem Glauben gehört, dass Jesus vor über 2000 Jahren als der Sohn Gottes auf die Erde kam, um die Menschheit retten zu können. Das Weihnachtsfest ist die jährliche Wiederkehr der Geburt von Jesus Christus.

Bildquellen: 

© Mario Dieth von flickr.com / Kathr-in von flickr.com

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