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Die Göttin Inanna / Ishtar
Die Göttin Inanna / Ishtar ist wohl die älteste große Liebesgöttin, die wir kennen.
Viele der großen Liebesgöttinnen, die wir kennen, gehen auf das Ur-Bild der sumerisch / babylonischen Inanna / Ishtar zurück.
Inanna / Isthar ist - wie sonst nur der Schöpfergott Enki - in allen drei Hochkulturen von Mesopotamien eine wichtige Gottheit.
Zu Zeiten von Eridu wird Inanna als eine noch wenig mächtige Göttin beschrieben - doch haben sich viele ihrer Merkmale schon in Eridu herauskristallisiert.
Zu Zeiten der Vormachtstellung von Uruk gilt Inanna als die wichtigste Gottheit der Sumerer überhaupt. - sie hat die göttlichen me von ihrem Großvater Enki von Eridu nach Uruk gebracht.
Zu Zeiten der Vormachtstellung der Stadt Babylon schließlich wird Marduk zum obersten Gott gemacht und verehrt. Doch auch Ishtar - wie die lapislazuli blaue Prozessions- Straße in Babylon zeigt, ist auch jetzt noch eine Göttin hohen Ranges. Anders als in den früheren Zeiten - Eridu und Uruk - ist Inanna als Ishtar nun auch die Göttin des Krieges.
Das Besondere an Inanna dürfte ihre Zwischenstellung zwischen den archaischen Urgöttinnen und den verspielten Göttinnen der Neuzeit sein.
Als Stadtgöttin von Uruk spielt Inanna im Gilgamesch-Epos eine wichtige Rolle. Im Gilgamesch-Epos wie im Mythos von Enki, Inanna und den göttlichen me erleben wir Inanna als mächtige und sich ihrer weiblichen Reize wohl bewusste Göttin.
Herkunft und Symbole der Inanna / Isthar
Als Eltern der Göttin Inanna / Isthtar werden im Laufe der Jahrtausende Sumer und Babylon verschiedene Gottheiten angeführt. Im frühen Eridu wird wird Inanna / Ishtar als Tochter des großen weisen Mondgottes Nanna und seiner Frau Ningla eingeordnet.
Schließlich ist Inanna / Ishtar die Sternengöttin der Sumerer. In alle drei Perioden der mesopotamischen Hochkultur - Eridu, Uruk und Babylon - ist Inanna / Isthar die Göttin der Venus, des Morgen- und Abendsterns.
In dieser Zuordnung ist Inanna / Ishtar die Enkeltochter der beiden großen Rivalen Enki und Enlil - und die Urenkelin des Himmelsgott An. Der Sonnengott Utu - das dritte wichtige Himmelsgestirn - gilt als der Bruder von Inanna.
Sonne und Stern als die Kinder des Mondes - und dieser der Sohn des Himmels.
Manchmal wird auch der Windgott Enlil als ihr direkter Vater genannt.
In Uruk selbst jedoch galt Inanna als Tochter des Himmelsgottes An, später, in Babylon, als dessen Frau.
Heilige Gegenstände und Zeichen der Inanna / Isthar
Inanna / Ishtar wird durch viele besondere Gegenstände, Tiere und Pflanzen als ihr zugehlrig ausgewiesen.
Ihr vielleicht wichtigsten Zeichen ist der Achtstern.
Der Achtstern (seine Form hier im Bild schon zu erkennen) gilt in Sumer / Babylon als das Zeichen des größten Fixsternes am Himmel - der Venus. In Sumer / Babylon wird der Achtstern so unmittelbar mit Inanna / Ishtar verbunden, dass er auch für sich allein anzeigt, dass die beliebte Göttin Inanna / Ishtar anwesend ist.
Weitere Symbole und Zeichen der Inanna / Ishtar sind:
- der leuchtend dunkelblaue Edelstein Lapislazuli.
- die Schlange, die auch in den Wurzeln des Huluppu-Baumes wohnte.
- die Taube
- der Specht, der auch die Axt der Ishtar genannt wird
- Skorpione
- der sagenhafte Anzu-Vogel: halb Löwe, halb Adler
- der Huluppu-Baum
- die Myrthe
- die Zeder - d.h.: der Zedernbaum, ein besonders wertvolles Holz, das auch im Gilgamesch-Epos eine wichtige Rolle spielt.
- die Doppelaxt - ein typischer Gegenstand archaischer Muttergottheiten - er symbolisiert die Fähigkeit, Leben zu geben und zu nehmen.
Bedeutung der Inanna / Isthar
Inanna / Isthar ist nicht mehr - wie etwa Tiamat - eine weibliche Urgöttin - ohne menschliches Gesicht.
Ganz im Gegenteil. Inanna ist eine Göttin, die noch archaische und schon individuelle Züge trägt.
Sie noch eine - für die frühen Kulturen typische - Allmutter, Himmels- und Fruchtbarkeitsgöttin. In Griechenland wird dieser Zug der Inanna / Ishtar als Demeter verehrt.
Doch Inanna / Isthar ist auch schon eine höchst attraktive, schmollende, verspielte und leidenschaftliche Geliebte - das Urbild der Aphrodite und Venus.
In Babylon - als Ishtar - schließlich wird Inanna dann auch als eine sehr wehrhafte kriegerische Stadt-Göttin verehrt - und gefürchtet. Das Urbild von Athene.
Wie viele archaische Göttinnen wird Inanna meist nackt dargestellt. sie hält ihre Brüste dem Betrachter hin. In archaischen Zeiten ein Symbol der lebensspendenen Fruchtbarkeit.
Doch der nackte Leib der Inanna ist keineswegs - wie der der Urgöttinnen - unförmig rund. Im Gegenteil. Inanna ist eine schlanke atrraktive Göttin, deren Körper nicht mehr erdrückend mütterlich, sondern weiblich-erotisch wirkt.
Die Rolle der Frau hat sich im Verlaufe des sumerisch-babylonischen Reiches verändert. Deutlich erkennbar an Inanna - eine Frauenfigur, wie es sie zuvor nie gegeben hat.
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Sie wandeln sich.
Sie regen sich selbst.
Sie regen sich auf.
Sie regen sich wieder.
Dich aufzuregen.
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nun stimmt alles soweit...nur sternzeichen ist zwilling....
Ich bitte um Quellenangabe
Hallo,
ich beschäftige mich seit Jahren mit den Forschungen um Ishtar. Die hier oben abgebildete Darstellung der Werkzeuge beinhaltet ein wichtiges Indiz um ein Initiationsbecken zu identifizieren. Ich bitte um Quellenangabe des Bildes/Info an meine emailadresse! DANKE!