Feste mit religiösem Hintergrund in unseren Gefilden

Germanische Frühlingsgöttin OstaraFeste mit religiösem Hintergrund in unseren Gefilden werden noch heute groß und zahlreich gefeiert. 

Die meisten großen Feste, die uns in Mitteleuropa vertraut sind, entstanden schon vor langen Zeiten aus religiösen Hintergründen heraus.  

Der Zeitpunkt einiger Feste geht sogar noch weiter, auf antike oder alte germanische Feste und Kulte zurück.

Weihnachten zum Beispiel liegt sehr nahe an der Wintersonnenwende. Die längste Nacht ist erreicht, der Hoffnungsschimmer in der dunklen Jahreszeit.  Werden die Vorräte den Winter über reichen? 

Ostern hat, wie einige vermuten, sogar seinen Namen von einer germanischen Göttin: Ostara, die als Frühlingsgöttin verehrt wurde. 

Feste mit religiösem Hintergrund

Die unterschiedlichen Religionen, das Christentum, Hinduismus, Buddhismus, der Islam, das Judentum, keltische Religionen und andere, haben teilweise sehr unterschiedliche Rituale und Feste. 

Manche rituelle Handlungen wie das Fasten beispielsweise ähneln sich unter den verschiedenen Religionen sehr stark. Andere, wie das Fest der Freilassung gefangener Tiere im Buddhismus haben in anderen Kulturen keine Entsprechung. 

Die hierzulande gebräuchlichsten Feste mit religiösem Hintergrund sind: das Osterfest, das Weihnachtsfest, Taufe, Konfirmation, Verlobung, Hochzeit und die diversen Hochzeitstage, bis hin zur Gnadenhochzeit. Diverse Namensfeste werden sehr unterschiedlich ernsthaft begangen. Und dann gibt es natürlich noch die nicht so gut planbaren Festlichkeiten: Beerdigungsfeiern. 

BeerdigungBeerdigungen werden interessanterweise je nach Religion und geografischer Lage extrem verschieden gefeiert. 

Für Christen ist die Beerdigung ein trauriges Fest, schwarze Kleidung, Tränen, Beileidsbekundungen. In anderen Kulturen, wie etwa im alten Ägypten oder auch heute noch für Milliarden gläubige Hindus wird der Tod als Übergang in ein anderes Leben voller Freude gefeiert. 

Die religiösen Feste, die in unseren Gefilden regelmäßig gefeiert werden, sind in ihrer Grundstruktur sehr ähnlich. Doch je nach Region werden diese Feste mit religiösem Hintergrund unterschiedlich lautstark und pompös oder eher still und im kleinen Kreis der Familie gefeiert.

Die Taufe

Sie ist mit die eindeutigste religiöse Handlung, um die Zugehörigkeit einer Religion zu untermauern. Während die Taufe eines Kindes in der katholischen Kirche schon im Babyalter durchgeführt wird, kann sie mitunter in anderen Religionen auch im Erwachsenenalter durchgeführt werden.

Die Taufe an sich gilt als Ritus christlicher Glaubensrichtungen und stammt aus der Zeit des neuen Testamentes. Sie wird meist in einem familiären Rahmen und in einer religiösen Gemeinde, in Kirchen, mittels Priester, Pastor oder Pfarrer durchgeführt.

Das Weihwasser, mit dem die Stirn des Säuglings beträufelt wird, gilt symbolisch für den ursprünglichen Taufritus in einem See oder Fluss. mIt der Taufe wird das Kind in die Glaubensgemeinschaft - zum Beispiel der der Katholiken aufgenommen. 

Firmung, Kommunion und Konfirmation

Totenfest am Ganges Die Firmung ist nach der Erstkommunion ein weiterer Schritt zum katholischen Glaubensbekenntnis. Ein Sakrament, welches noch enger die Verbundenheit zu Gott und der Kirche im Einzelnen symbolisieren soll.

Sie wird in der Regel zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr durchgeführt. Die Teilnahme an einer Firmung wird dem Jugendlichen freigestellt und falls sich dieser dazu entschließt, muss er regelmäßig an der Firmvorbereitung, die meistens in der jeweiligen Kirche stattfindet, teilgenommen haben.

Die Firmung selbst wird von einem Weihbischof gegeben und von einem Firmpaten aus der Familie begleitet. Die Kommunion ist der erste Schritt zum katholischen Glaubensbekenntnis. 

Sie ist als religiöses Fest zu bezeichnen und wird dementsprechend auch gebührend gefeiert. Sehr ähnlich sieht die evangelische Konfirmation zwar den regelmäßigen Unterricht bis zur Konfirmation vor, doch sie ist was Religiosität betrifft bei weitem lockerer und freier gestaltet. Mit schönen Sprüchen zur Konfirmation wird das Kind beschenkt und auch mit reichlich Geschenken aus der Familie.

Der schönste Moment im Leben einer Frau - die Hochzeit

Die Hochzeit stellt noch heute in vielen Ländern und Regionen den wichtigsten Moment im Leben einer Frau dar. Und selbst hierzulande ist die feierliche Vermählung eines Brautpaares mit das größte Fest im Leben eines Paares. Vom Kennenlernen über Verlobung, bis hin zur feierlichen Hochzeitszeremonie.

Der Bund der Ehe gehört noch immer zum Highlight eines Paares und wird dementsprechend groß inszeniert und gefeiert. Die Hochzeitsvorbereitungen können hierbei schon den ein oder anderen Nerv kosten und schlaflose Nächte bereiten.

Die Gedanken der Brautleute schweifen dann oft um das Planen und Organisieren der Hochzeit. Hat man an alles gedacht, sind die Blumen bestellt, ist die Location sicher, passt die Deko? Und haben wir tatsächlich niemanden vergessen einzuladen? Den wir an unserer Hochzeit dabei haben wollen. Oder der es uns übel nehmen würde, wenn ihr ihn vergessen würden. 

Viele Brautpaare machen sich schon weit im Vorfeld einen Kopf, wie, wann und wo es losgehen soll und ob auch wirklich an alles und jeden schließlich gedacht wurde. Erste Planungen und Vorbereitungsmaßnahmen zur Hochzeit sollten demnach schon früh im Vorfeld erledigt werden. Nur so ist ein reibungsloser Ablauf und ein Hochzeitsfest ohne Pech und Pannen einigermaßen sicher. 

Bei der Hochzeit selbst steht dann meist die Braut im Mittelpunkt des Geschehens. Sie ist es, der besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Dazu gehört auch das Styling vom Scheitel bis zur Sohle. Das Brautkleid, die Schleppe, die Farbe des Kleides, die Wahl des Blumenstraußes, den die Braut in ihren Händen halten wird.

Und natürlich auch das Styling der Haare. Schöne lange Locken sollen über die Schultern fallen, oder kunstvoll als Hochsteckfrisur einiges hermachen. Je nach Haarlänge und Geschmack ist die Fantasie hierbei grenzenlos. Nur traumhaft schön will die Braut auf jeden Fall ausschauen.

Bildquellen: 

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