Dido und Aeneas in KarthargoDido kommt aus dem Phönizischen und heißt so viel wie die „Heldin“.

Sie gründet aus eigener Kraft die blühende Stadt Karthago.

Auch Aeneas ist ein typischer Held – der einzig Überlebende des trojanischen Königsgeschlechtes. Träger der Hoffnung auf einen Neuanfang nach der vernichtenden Katastrophe von Troja.

Viele Jahre irrt Aeneas umher, ehe er den Ort findet, an dem er seine Lebensaufgabe verstehen und schließlich erfüllen wird: die Gründung einer neuen mächtigen Stadt: Rom. Mächtiger, größer und prächtiger als Troja es je war.

Auf seinen Irrfahrten durch das Mittelmeer verschlägt es Aeneas auch nach Karthago. Es funkt zwischen Dido und Aeneas. Wobei Mutter Aphrodite ihre Hände durchaus im Spiel hat.


Dido gründet Karthago

Der Mythos um die Heldin Dido berichtet von einer beherzten und klugen Frau. Dido wurde als phönizische Prinzessin geboren. 

Der Mythos von Karthago erzählt, dass Dido (auch als Elissa bekannt), vor ihrem Bruder Pygmalion floh, um fern der Heimat ein neues Weltreich zu gründen. Dido landete mit ihrem Gefolge in Nordafrika, wo sie von den einheimischen Berbern unfreundlich aufgenommen wurde.

Doch dank ihres scharfsinnigen Geschicks gelang es ihr dennoch, die Neue Stadt (Karthago) zu gründen. Der einheimische Häuptling Jarbas wies sie ab, indem er ihr sagte: Du bekommst so viel Land, wie du mit einer Kuhhaut umspannen kannst. Darauf schnitt Dido eine Kuhhaut in hauchdünne Streifen.

Dadurch gelang es ihr leicht, ein großes Stück Land mit der Kuhhaut zu markieren. Sie gründete die Stadt eine mauergeschützte Festung (wie auf dem Bild zu sehen. Diese Festung, Byrsa mit Namen, wurde zur Keimzelle des schnell aufstrebenden Handelszentrums Karthago.

Doch damit ist die Heldengeschichte der Königin Dido noch nicht zu Ende. Der Gründungsmythos von Karthago, dass Dido sich nach der Gründung der Stadt selbst auf dem Scheiterhaufen verbrannt habe, um die Stadt zum Blühen zu bringen.


Dido und Aeneas begegnen sich

Der Römer Vergil erzählt eine andere Geschichte um die Heldin Dido. In seiner „Aineas“ widmet er der Geschichte um Dido und Aeneas vier von 12 Kapiteln:

Auf seiner Flucht aus Troja verschlägt ein Sturm den Helden Aeneas in das neu gegründete Karthago von Königin Dido. Dido nimmt den Fremdling freundlich auf. Auf ihre Bitte hin erzählt Aeneas der Königin Dido, wie es zum Untergang von Troja kam.

Er erzählt Dido von der List der Griechen, dem Trojanischen Pferd und von der Plünderung und Eroberung der Stadt. Auch von seinen jahrenlangen Irrfahrten berichtet Aeneas der Dido. Sechs Jahre schon haben ihn Stürme und Götterorakel von einer Küste zur anderen getrieben.

Währenddessen sorgt Venus (Aphrodite), seine Mutter, dafür, dass Dido sich in Aeneas verliebt. Dies schien ihr der sicherste Schutz für ihren Sohn in fremdem Land. Dido ringt lange mit sich, ob sie sich mit Aeneas einlassen solle. Denn sie hatte beim Tode ihres Mannes einen Eid abgelegt, sich nie wieder mit einem Mann zu verbinden.

Schließlich vertraut sie sich ihrer Schwester an, die ihr die Zweifel an ihrer Liebe zu Aeneas ausredet. Auch Venus (Aphrodite) und Juno (Hera) sind im Bunde als die beiden Liebenden sich finden. Während eines Unwetters führen die Göttinnen die Liebenden in einer Höhle zusammen und lassen sie dort für sich.


Das Ende der Liebe zwischen Dido und Aeneas

Nicht so ganz allerdings, denn Jupiter (Zeus) bekommt von der Sache Wind. Und der Göttervater Zeus hat anderes mit dem einzig Überlebenden des trojanischen Königshauses vor.

Aeneas soll nach Italien und dort endlich das neue Weltreich gründen. Eine Ehe mit Dido passt in diesen Plan überhaupt nicht. So schickt der Göttervater seinen Boten Merkur (Hermes) nach Karthago, den Aeneas zum Aufbruch zu mahnen. Aeneas nimmt schweren Herzens Abschied von Dido.

Von weitem noch auf den Schiffen schon, sieht er den Scheiterhaufen brennen, auf dem sich Dido verbrennt. Auf dem die Königin Dido sich mit dem Schwert, das sie von Aeneas bekommen hatte, selbst ersticht.

Der Mythos erzählt, dass Didos verzweifeltes Ende der Anfang der Feindschaft zwischen Rom und Karthago gewesen sein soll. 


Alle Seiten über Aeneas auf „Die Götter auf Reisen“


36 KOMMENTARE

  1. Frage : merkur
    alles nett hier aber ich versteh das mit “ merkur“ nicht. War merkur nicht römisch ? ( sry kenn mich nur in griechischer mhytologie aus ) was hat er oder sie dann hier zu suchen , oder ist das etwa doch griechisch?
    übrigens tolle story kannte ich vorher nicht 🙂

    • Merkur -> Hermes
      Hast Recht, da hab ich nicht aufgepasst. Wenn Aphrodite, dann auch Hermes. Etc.

      Der Aeneas allerdings hat´s in sich. Er taucht bei den Griechen und bei den Römern auf.

      Egal, ich entscheid´ mich an der Stelle für die griechischen Namen. 🙂

      Angel

      ********
      Spielen ist das ganze Geheimnis.

      • Griechisch – römisch
        Ich finde die griechischen Namen besser. Immerhin haben die Römer den Griechen doch ihre Mythen geklaut, oder?

        • griechische und römische Götter
          nana

          geklaut würde ich nicht sagen.

          Immerhin haben die römischen Götter andere Namen. Und ich glaube, man glaubte auch an die Griechengötter nicht mehr als die römischen Götter entstanden.

        • Hobbies?
          Was würdest denn du als Hobby vorschlagen?
          Irgendwelche Internetseiten abklappern und dort schwachsinnige Kommentare hinterlassen?

          • Hobbies!!!
            Wer Hermes-Fan ist (oder irgendein andere Fan von einem Gott) hat wirklich nicht nur eine Schraube locker sondern mehrere!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

          • Intelligenz der Götter

            Götter sind dumm – so siehst du das.

            Man kann viel über Götter sagen und vieles wurde schon gesagt.

            Mich tät nun  interessieren, auf Grund welcher Annahmen oder Erfahrungen du gerade darauf kommst.

            Ist mir erstmal ein Rätsel, aber wer weiß – vielleicht steckt da ja eine interessante Idee hinter ??? 

            Angel

          • Hobbies!!!
            DIe sind dumm, weil sie sich z.B um einen Apfel streiten oder ihre Kinder (oder von anderen Göttern) umbringen!!!

          • Götter sind dumm?
            Schön, dass du endlich mal ne Begründung für deine Behauptung lieferst. In diesem Punkt stimme ich dir sogar zu.
            Ich bin auch jemand, der nicht der Meinung ist, Homers (und die der anderen) Geschichten seien real. Ich glaube nicht an diese Geschichten, aber ich finde sie äußerst interessant und spannend. Ich denke, das jeder Mensch zumindest ein kleines bisschen anders an Götter und übermenschliche Wesen glaubt, als andere.
            Und ich würde nicht sagen, dass irgendein Glaube nicht stimmt, oder gar „dumm“ ist.
            Hermes-Fan

          • Wieso?
            Prometheus ist doch ein ganz brauchbarer Gott. Hat die Menschen geschaffen, ihnen alles mögliche beigebracht, und sie vor dem Zorn des Zeus beschützt, indem er ihnen das Sonnenfeuer gebracht hat, nachdem Zeus ihnen das Feuer weggenommen hatte. Und er war ziemlich zäh, da an seinem Felsen, an den ihn Zeus schmieden ließ, weil Zeus sich darüber ärgerte, wie Prometheus den Menschen die guten Dinge zuschusterte.

            Also ich würde einen Prometheus Fan nicht als verrückt bezeichnen.

    • das ist eine gute frage
      das ist eine gute frage herr D.- Die Antwort finden sie hier:So berichtet der Gründungsmythos von Karthago, dass Dido (auch als Elissa bekannt), vor ihrem Bruder Pygmalion floh, um fern der Heimat ein neues Weltreich zu gründen. Dido landete mit ihrem Gefolge in Nordafrika, wo sie von den einheimischen Berbern unfreundlich aufgenommen wurde.

      Doch dank ihres scharfsinnigen Geschicks gelang es ihr dennoch, die Neue Stadt (Karthago) zu gründen. Der einheimische Häuptling Jarbas wies sie ab, indem er ihr sagte: Du bekommst so viel Land, wie du mit einer Kuhhaut umspannen kannst. Darauf schnitt Dido eine Kuhhaut in hauchdünne Streifen.

      Dadurch gelang es ihr leicht, ein großes Stück Land mit der Kuhhaut zu markieren. Sie gründete die Stadt eine mauergeschützte Festung (wie auf dem Bild zu sehen. Diese Festung, Byrsa mit Namen, wurde zur Keimzelle des schnell aufstrebenden Handelszentrums Karthago.

      Aeneas berichtet von seiner Flucht aus TrojaDoch damit ist die Heldengeschichte der Königin Dido noch nicht zu Ende. Der Gründungsmythos von Karthago, dass Dido sich nach der Gründung der Stadt selbst auf dem Scheiterhaufen verbrannt habe, um die Stadt zum Blühen zu bringen.

      Der Römer Vergil erzählt eine andere Geschichte um die Helding Dido. In seiner „Aineas“ widmet er der Geschichte um Dido und Aeneas vier von 12 Kapiteln:

      Auf seiner Flucht aus Troja verschlägt ein Sturm den Helden Aeneas in das neu gegründete Karthago von Königin Dido. Dido nimmt den Fremdling freundlich auf. Auf ihre Bitte hin erzählt Aeneas der Königin Dido, wie es zum Untergang von Troja kam.

      Er erzählt Dido von der List der Griechen, dem Trojanischen Pferd und von der Plünderung und Eroberung der Stadt. Auch von seinen jahrenlangen Irrfahrten berichtet Aeneas der Dido. Sechs Jahre schon haben ihn Stürme und Götterorakel von einer Küste zur anderen getrieben.

      Währenddessen sorgte Aphrodite, seine Mutter, dafür, dass Dido sich in Aeneas verliebt. Dies schien ihr der sicherste Schutz für ihren Sohn in fremdem Land. Dido ringt lange mit sich, ob sie sich mit Aeneas einlassen solle. Denn sie hatte beim Tode ihres Mannes einen Eid abgelegt, sich nie wieder mit einem Mann zu verbinden.

      Schließlich vertraut sie sich ihrer Schwester an, die ihr die Zweifel an ihrer Liebe zu Aeneas ausredet. Auch Aphrodite und Hera sind im Bunde als die beiden Liebenden sich finden. Während eines Unwetters führen die Göttinnen die Liebenden in einer Höhle zusammen und lassen sie dort für sich.

      Nicht so ganz allerdings, denn Zeus bekommt von der Sache Wind. Aeneas soll nach Italien und dort endlich das neue Weltreich gründen. Eine Ehe mit Dido passt in diesen Plan überhaupt nicht. So schickt der Göttervater seinen Boten Hermes nach Karthago, den Aeneas zum Aufbruch zu mahnen. Aeneas nimmt schweren Herzens Abschied von Dido.

      Von weitem noch auf den Schiffen schon, sieht er den Scheiterhaufen brennen, auf dem sich Dido verbrennt. Auf dem

    • Dido ist eine mythische Königin
      Hallo,

      hast du richtig verstanden. Dido ist – dem Mythos nach – die Gründerin und erste Königin der Stadt Karthago.

      Die Gründung der Stadt fand im 8.Jh. v.Chr. statt. Nach 200 Jahren hatte sich Karthago zu einer wichtigen Handelsmacht entwickelt – in Konkurrenz zum damals ebenfalls machtvollen Griechenland. Die Insel Sizilien war der hauptsächliche Streitpunkt.

      Die Kriege zwischen Griechenland und Karthago endeten 310 v. Chr. mit einem Friedensvertrag, in dem sich Griechenland und Karthago die Herrschaft über Sizilien teilten.

      Doch nun wurde das aufstrebende Rom zu einer noch mächtigeren Konkurrenz für Karthago. Das gleiche natürlich umgekehrt. Den aufstrebenden Römer war Karthago, das immernoch Sizilien in seinem Besitz hatte, zu mächtig.

      In den drei punischen Kriegen – von 264 bis 164 v.Chr. wurde Karthago von den Römern zunächst aus Sizilien verdrängt und schließlich dem Erdboden gleich gemacht.

      Dido hatte mit diesen Macht-Kriegen natürlich nichts zu tun. Aber der Mythos von Dido und Aeneas diente dazu zu erklären, wie es zu dem unaussöhnlichen Hass zwischen Karthago und Rom gekommen ist.

      Dido soll – so der Mythos – auf dem Scheiterhaufen dem Geschlecht des Aeneas Rache geschworen haben.

      Manchmal ist es gar nicht so einfach, Geschichte und Mythos auseinander zu halten. Mythen haben eine andere Wahrheit als historische Fakten. Sie versuchen Muster und Hintergründe zu erklären und zu deuten.

      Ich hoffe, das hilft dir erstmal. Wenn nicht, dann frag einfach noch mal.

      Angel

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      Spielen ist das ganze Geheimnis.

    • Aeneas und Romulus
      Hallo;

      zur Gründung von Rom werden verschiedene Mythen erzählt.
      Eine davon ist die der Heldenreise des trojanischen Prinzen Aeneas.
      Eine andere die von Remulus und Remus, die von einer Wölfin aufgezogen wurden.

      Doch es gibt auch Überschneidungen zwischen beiden Mythen – in einer Variante ist Remulus ein Sohn des Aeneas. In einer anderen Variante sind Remulus und Remus Enkelsöhne von Aeneas.

      Du kommst bei deinem Referat sicher gut raus, wenn du beide Varianten erzählst.

      Viel Erfolg bei deinem Referat
      Angel
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      • Ähm die beiden Geschichten
        Ähm die beiden Geschichten schließen sich nicht aus. So kam Aeneas aus Troja nach Italien und gründete Lavinium, sein Sohn dann Alba Longa und sein Nachkomme Romulus dann schließlich Rom. Somit sind beide Mythen miteinander verbunden und gehören beide gleichwertig zur Gründergeschichte dazu!!!

  2. griech. Namen, Quellen
    Aber Vergil war doch Römer, er hat in seinem Epos die Namen Venus und Merkur benutzt und nicht Aphrodite und Hermes

    @ Angel:
    Mich würde interessieren, wo Sie dieses Wissen herhaben, da ich bei meiner facharbeit seriöse Quellen angeben muss, und leider nicht diese Seite als Quelle angeben kann. In meinem Lexikon stehen nämlich nicht alle Informationen, die ich in meiner Facharbeit benutze, drin, daher muss ich noch eine andere Quelle finden, die ich angeben kann, oder ich muss die zusätzlichen Informationen wieder streichen, was schade wäre.

    • Dido und Aeneas

      Hallo;

      Vergil war Römer, klar. Aeneas aber war ursprünglich ein griechischer Held und Aphrodite seine Mutter. Vergil hat dann die römischen Namen verwandt. Ganz schön verzwickt. Ich hab in den Text jetzt mal beide Versionen gesetzt – die griechischen und die römischen.

      Zu Deiner Facharbeit: Als Quellen – die ich hier in lesbarer Form wiedergebe, gib bei Deiner Facharbeit bitte folgende Quellen an:

      • Kleine-Pauly-Lexikon schwer lesbar, gilt aber als das wissenschaftlichste Lexikon.
      • Äneis von Vergil – übersetzt von Heinrich Voß – und jo, da hat man eine Weile dran zu knabbern, eh man da durch ist, ist halt die vollständige Fassung.

      Viel Erfolg mit deiner Facharbeit

      Angel

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  3. Frage

    Hallo Angel. Ich bereite im Moment ein Lateinreferat vor & bräuchte daher auch relativ schnell eine Antwort. Meine Frage ist, warum Dido von ihrem Bruder Pygmalion gejagt wurde, da es dann dann wiederum eine Antwort auf die Frage wäre, ob sie nun abgestoßen bzw. vertrieben wurde, oder ob sie nur Streit mit ihrem Bruder Pygmalion hatte. Ich bitte um Rückmeldung, die E- Mail Adresse habe ich oben angegeben. Sonst gucke ich nochmal auf der Seite vorbei. Danke schonmal im vorraus. Michel 🙂

    • Dido und Pygmalion

      Hallo; 

      Verjagt oder Streit – weder noch – würde ich sagen.

      Dido war eine Königstochter und designierte Thronfolgerin in ihrer Heimatstadt Tyros.

      Pygmalion ist ihr Bruder, wäre also selbst nicht König geworden, wenn er Dido nicht irgendwie dazu gebracht hätte, auf die Thronfolge zu verzichten.

      Ist das nun Streit oder Wegjagen?

      Das Mittel, das Pygmalion sich einfallen ließ, war den Ehemann von Dido zu ermorden. Darauf verließ Dido fluchtartig die Stadt Tyros und gründete in Nordafrika ein neues Imperium – Karthago.

       

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage ausreichend.

      Großen Erfolg mit deinem Latein-Referat

      Angel

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  4. Ja, hast irgendwie Recht
    Ja. Okay, sie haben andere Namen.
    Aber davon hab ich jetzt noch nichts gehört. Kann aber sein.

    • Ich bin mir relativ sicher,
      Ich bin mir relativ sicher, dass seine Mutter Venus ihn geschütz hat.
      Außerdem war er ja ein Halbgott.

      Gruß
      Hermes-Fan

      • Venus / Aphrodite

        das hat sie – und zwar unter Einsatz von für sie ungewöhnlichen Mitteln.

        Im Kampf gegen Achill wurde Aeneas hart bedrängt. So griff Aphrodite persönlich ein und holte ihren Sohn vom Schlachtfeld. Dabei wurde sie sogar selbst verletzt.

        Nun half auch Apollon, der beide, Aphrodite / Venus und Aeneas in seinen Tempel versetzte. Aeneas wurde geheilt, Aphrodite natürlich auch. Und Aeneas war fortan stärker als zuvor.

        Angel

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  5. Danke für die Antwort auf
    Danke für die Antwort auf meine Frage:
    Hatten die Götter etwas damit zu tun, dass Aeneas als einzigter den Krieg überlebte?

    Und noch eine Frage:
    Meine ehemalige Lateinlehrerin sagte immer, dass Aeneas nicht als einzigster überlebt hat. Stimmt das oder nicht?
    Wenn es stimmt
    Wer hat den Krieg noch überlebt?

    • Wer den Troja-Krieg noch überlebt hat

      Den Troja-Krieg haben außer Aeneas noch einige Beteiligte mehr überlebt. Auf der Seiten der Griechen sogar einige Helden. Agamemnon z.B., Menelaos und Odysseus.

      Auf der Seite der Trojer haben einige Frauen – z.B. Kassandra – die Eroberung der Stadt selbst noch überlebt. Doch wurden fast alle zu Sklaven der Griechen, was hieß, dass die siegenden Griechen sie als Beute zu sich mit nach Hause nahmen.

      Die Helden, Söhne von Priamos und Hekabe auf der Seite der Trojaner sind im Laufe des Krieges alle gefallen.

      Aeneas, der überlebte, war "nur" ein Neffe von Priamos.

      Angel

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      • danke
        Gute Antwort, Danke.
        Allerdings hätte ich da noch eine Frage:
        Hatte Aeneas Frau und Kinder, bevor er aufbrach um Rom zu gründen?

        • Antwort
          Ja. Äneas hatte einen Sohn namens Askanios von seiner Frau Creusa (CRE-USA), welche im Trojakrieg verstarb.
          Gruß
          Hermes-Fan

          • Sohn des Aeneas
            Was passierte soäter mit Askanios?
            Wie alt war er als der Krieg losbrach?

          • Askanias

            Ascanias, so der Mythos, wurde während des Troja-Krieges geboren.

            In Italien tritt er die Nachfolge seines Vaters nach dessen Tod an. Gehört also auch zu den mythischen Königen des jungen Rom.

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  6. Hallo , ich habe eine Frage
    Hallo , ich habe eine Frage WARUM heißt es DER GERECHTE Aeneas ???
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen .

    • Aeneas der Gerechte

      ist mir bislang nicht untergekommen. Ich hätte zwar eine Vermutung, worauf sich dieser Titel von Aeneas beziehen könnte, bin mir aber nicht sicher.

      Kannst du vielleicht einen Hinweis / Link o.ä. schicken? 

      Angel

      • Ich glaube er meint es etwas
        Ich glaube er meint es etwas anders.
        Aeneas wird durch virtus und pietas ausgezeichnet. Die sind Tapferkeit und Frömmigkeit. Dies sind die Fähigkeiten mit denen römischen Männer sich Identifizieren und die sich somit in Roms Gründungsgeschichte widerspiegeln. Außerdem provoziert dies ein Ungleichgewicht zwischem Rom und dem zweiten kulturellen Zentrum der Antike Griechenland, dessen Held Odysseus (troanisches Pferd) sich durch Klugheit und List auszeichnet.

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